Radiusfräser
Radiusfräser – für 3D-Konturen, Innenradien und saubere Verrundungen
Radiusfräser werden eingesetzt, wenn Übergänge nicht scharfkantig sein sollen: für saubere Innenradien in Taschen, ein schönes 3D-Finish beim Schlichten sowie für gleichmäßige Konturen mit guter Oberflächenqualität. Je nach Ausführung eignen sich Radiusfräser für unterschiedliche Materialien – von Stahl bis zu Aluminium, Kunststoffen und Holz.
Wofür eignen sich Radiusfräser besonders?
- 3D-Schlichten: ruhiges Schnittbild und saubere Oberflächen bei 3D-Bearbeitung
- Innenverrundungen: definierte Radien in Taschen, Übergängen und Innenkanten
- Prozesssicher fräsen: weniger empfindliche Schneidenkante durch den Radius – oft stabiler als „scharfe“ Ecken
Materialgerecht auswählen
Für Stahl sind robuste, beschichtete Varianten sinnvoll (z. B. für höhere thermische Belastung). Für Holz, Aluminium, Messing und Kunststoffe sind scharf geschliffene Schneiden mit gutem Spanraum ideal, besonders beim feinen Finish und bei 3D-Konturen.
Außenradius: Kanten sauber abrunden
Wenn es um das Abrunden von Werkstückkanten geht, ist ein Außenradiusfräser die passende Wahl: Damit entstehen reproduzierbare Kantenradien – schnell, sauber und ohne Nacharbeit per Hand.
Tipp: Für die beste Oberfläche lieber in mehreren leichten Zustellungen schlichten – das reduziert Vibrationen und verbessert das Finish.
